
Diese Seite beschreibt die Hauptfunktionen von Prune und wie man sie benutzt. Für allfällige Fragen bitte verwenden Sie die EmailAdresse am Fuss dieser Seite. Diese deutsche Version von der Anleitung könnte wegen mangelnden Deutschkenntnis fehlerhaft sein und vielleicht nicht so aktuell wie die englische Version (Korrekturen willkommen auch via Email!).
Prune ist in mehreren Sprachen verfügbar, inklusiv deutsch. Für deutsche Systeme sollte die Sprache automatisch erkannt werden und alle Kommandos und Meldungen sollten in deutsch erscheinen. Falls das System nicht auf deutsch konfiguriert ist, kann man trotzdem Prune auf deutsch laufen lassen, mit dem Parameter --lang=de beim Starten. (oder für die echt waghalsige, --lang=de_ch). Mann kann auch die Einstellungen ändern (z.B. Settings -> Set language), die dann speichern (z.B. Settings -> Save settings) and dann beim nächsten Start wird Prune auf deutsch laufen.
Die deutsche Übersetzung wird mit Hilfe von Freiwilligen gemacht. Sie können auch mitmachen wenn Sie einen Fehler finden oder einen Vorschlag haben. Alle deutsche Texte sind im Wiki zu finden.
Prune kann man von der download Seite herunterladen, die aktuelle Version heißt "prune_10.jar". Diese Datei sollte nicht entpackt werden (wie einen Zip-Datei), sondern nur gespeichert werden. Es gibt keine Installation für Prune. Man muss aber einen Java Runtime separat herunterladen und installieren, falls einer nicht schon vorhanden ist (mindestens Version 1.5).
Je nach Systemeinstellung, kann man Prune laufen lassen entweder beim Doppelklick auf der prune_10.jar Datei, oder mit einem Rechtsklick und dann "Öffnen mit... Java Runtime" (oder Ähnliches).
Von einem Kommandofenster (sprich: Terminal, Shell, DOS Fenster, Bash Console, ...) oder Ausführen-Dialog kann man Prune so aufrufen: java -jar prune_10.jar - wobei der gesamten Pfad zum prune_10.jar Datei muss eingegeben werden, je nach dem wo sie gespeichert wurde. Man kann auch einen Shortcut oder Start-Menü Eintrag mit diesem Aufruf erstellen (eventuell mit Sprache-Einstellung wie oben beschrieben) so dass man nur den Link klicken muss um Prune zu starten.
Die erste Schritte sind Daten-laden, weil ohne Daten kann Prune nicht viel machen. Es gibt drei wichtige Methoden um Daten zu laden- aus einer Text-Datei, aus einer XML-Datei, oder direkt aus dem GPS-Gerät. Diese 3 Methoden werden zunächst detailliert:
Prune kann jede Text-Datei lesen, nur solang jede Zeile einen Punkt beschreibt, mit einem bekannten Trennzeichen zwischen den Feldern. Die Reihenfolge des Feldern muss auch konsequent bleiben, aber mehrere Dateien mit verschiedenen Formaten können einzeln geladen werden. Prune kann keine binäre Formaten verstehen (ausser gezippten xml und gzippten xml, siehe unten).
Um eine Text-Datei zu öffnen, gibt es drei Schritte: zuerst die Datei auswählen, zweitens das Trennzeichen bestimmen, und drittens dei Felder und Reihenfolge bestimmen. Für viele Dateien werden die 2. und 3. Schritte automatisch vorgeschlagen.
Die Funktion wird mit der "Datei öffnen" Option im "Datei" Menü gestartet, oder mit Strg-O von der Tastatur, oder mit dem entsprechenden Knopf im Toolbar. Mit dem normalen Datei-Dialog kann man dann die Datei auswählen. Der erste von den 2 Dialogen zeigt dann ein paar Zeilen von der Datei und bietet verschiedenen Trennzeichen an (siehe Bild unten).
Prune versucht das Trennzeichen zu erraten, aber man kann ein anderes Trennzeichen auswählen oder eingeben. Mit dem Trennzeichen kann Prune dann die Zeilen aufsplitten und in die Tabelle im zweiten Dialog anzeigen (seihe Bild). Die Felder sind in die untere Tabelle aufgelistet, mit standarden Feldern (z.B. Längengrad, Breitengrad, Name). Man kann die Reihenfolge ändern indem man die Felder selektiert und nach oben oder nach unten schiebt. Man kann auch die Felder anpassen mit dem Dropdown für "Daten Typ", und für die unbekannten Felder ("Custom") kann man eine Beschreibung dazu geben mit der dritten Spalte.
Auch hier im zweiten Dialog ist die Möglichkeit, die Maßeinheiten für die Höhenwerten zu bestimmen, entweder Meter oder Feet. Zuletzt mit dem "Fertig" Knopf werden die Daten geladen und dargestellt. Falls die Daten nicht richtig geladen wurden, kann man mit der Undo Funktion die Daten wieder entfernen und nochmals versuchen.
Um mehrere Datein zu kombinieren, werden die Dateien einfach nacheinander separat geladen. Eine Bestätigung fragt ob die neue Daten angehängt werden sollten oder nicht - mit "Ja" werden die Daten hinzugefügt, und mit "Nein" werden die schon geladenen Daten entfernt und durch die neuen Daten ersetzt.
Eine XML Datei zu öffnen ist einfacher, solang die Datei entweder GPX oder KML Format entspricht. Die Funktion wird gleich gestartet wie oben beschrieben (Datei->Datei öffnen oder Strg-O), aber eine XML Datei wird ausgewählt. Hier sollte die Datei automatisch geladen werden ohne die Felder bestimmen zu müssen. Falls Daten schon geladen wurden, wird gefragt ob die neue Daten angehängt werden sollten oder nicht.
Man kann auch im gleichen Weg eine gezippten XML Datei laden, entweder eine KMZ Datei mit Namensendung ".kmz" (mit einer KML Datei drin), oder eine normale Zip Datei mit Namensendung ".zip" (mit entweder einer KML Datei oder einer GPX Datei drin). Das Gleiche gilt auch für gzippten XML Dateien, mit Endung ".gz".
Falls der Tool gpsbabel schon installiert ist (siehe dependencies), können Daten direkt von einem GPS Gerät runtergeladen werden. Mit der Funktion "Vom GPS laden" im "Datei" Menü kann man den Namen vom Gerät und Datenformat im Dialog eingeben. USB Geräte werden oft als "usb:" genannt und Serial-Geräte als zum Beispiel "com1" oder "/dev/ttyS0". Diese Parameter können auch in einer Konfig Datei gespeichert werden so dass sie nicht jedes Mal eingegeben werden müssen.
Nach sie geladen wurden, werden die Daten im Kartenansicht und auch (falls Höhe-Daten vorhanden sind) im Profilansicht angezeigt. Prune kann auch eine Karte von openstreetmap.org hinter den Daten darstellen, wie auf der Screenshots Seite zu sehen ist. Per Default sind diese Karten ausgeschaltet, aber man kann sie einschalten einfach mit der Steuerung oben im Karte-Fenster:
oder mit Ansicht->Karte zeigen. Diese Steuerung schaltet die Karten ein und aus. Der Schieber steuert die Lichtdurchlässigkeit von der Karte, so man kann mehr durchsichtige Karten haben (und die eigene Daten klarer sehen) oder Karten mit voller Opazität wie beim openstreetmap.org.
Man kann auch einen anderen Karten-Server auswählen, zum Beispiel für opencyclemap oder openpistemap Karten. Diese Option ist im "Einstellungen" Menü unter "Karte Hintergrund setzen" zu finden, oder mit dem Rechts-Klick auf der Karte. Hier kann man einen von den vorgeschlagenen Servers auswählen, oder einen neuen Server (entweder OpenStreetMap oder Cloudmade) hinzufügen. Seit Version 10 kann Prune die heruntergeladenen Kartenkacheln lokal speichern, und wiederverwenden. Diese Funktion muss man zuerst aktivieren, in dem mann Einstellungen->Karten auf Disk speichern auswählt und einen Ordner eingibt.
Man kann irgendeinen Punkt markieren und die Details anschauen in "Details vom Punkt" auf der rechten Seite. Es gibt verschiedene Methoden um einen Punkt zu markieren:
Das rote Fadenkreuz zeigt den aktuellen Punkt an. Nach ein Punkt markiert wurde, kann es gelöscht werden mit der "Punkt löschen" Funktion im "Punkt" Menü, oder mit dem "Punkt löschen" Knopf im Toolbar, oder mit der "Entf" Taste im Tastatur.
Um einen Punktbereich zu markieren, muss zuerst der erste Punkt markiert (wie oben beschrieben), and dann als Startpunkt gesetzt werden (mit "Bereich"->"Startpunkt setzen" oder dem entsprechenden Toolbar Knopf). Dies markiert vom aktuellen Punkt bis zum Ende des Tracks. Jetzt muss der letzte Punkt auch markiert werden und als Endpunkt gesetzt werden (via Menü oder Toolbar Knopf). Jetzt ist der Bereich zwischen (und mit) Startpunkt und Endpunkt markiert, und die Details (inklusiv Distanz, Zeitdauer, Höhe usw) werden auf der rechten Seite angezeigt.
Eine einfachere Methode um das Gleiche zu machen ist den ersten Punkt zu markieren (wie oben beschrieben), und dann mit der "Shift" Taste gedruckt, den letzten Punkt mit der Maus auszuwählen (entweder im Kartenansicht oder im Profilansicht). Dann ist der Bereich zwischen den zwei Punkten markiert.
Um einen markierten Bereich zu löschen, kann man die "Bereich löschen" Funktion in "Bereich" Menü oder den entsprechenden Toolbar Knopf verweden.
Um den ganzen Track zu markieren, oder die Markierung zu entfernen, gibt es die Funktionen "Alles markieren" (Strg-A) und "Nichts markieren" im "Bereich" Menü.
Um Duplikaten oder nahegelegene Punkte von einem Track zu löschen, gibt es die "Track komprimieren" Funktion im "Track" Menü (Strg-K). Diese bietet vier Methoden an, wie folgend:
Zu merken ist dass alle vier von diesen Methoden markieren die Punkte nur, die löschen sie (noch) nicht. Im Kartenansicht werden diese Punkte als rot angezeigt um eine Prüfung zu ermöglichen. Um die zu löschen, nutzt man die "Komprimierte Punkte löschen" Funktion im "Track" Menü.
Um neue Punkte zwischen zwei Datenpunkte hinzuzufügen, muss zuerst ein Bereich zwischen den 2 Punkten markiert werden. Dann mit der Funktion "Interpolieren" im "Bereich" Menü kann die Anzahl Punkte hinzufügen eingegeben werden. Die neue Punkte machen eine gerade Linie im Längengrad, Breitengrad und Höhe zwischen den 2 Referenzpunkten.
Um einen Bereich von dem Track umzukehren, kann man den Bereich markieren und dann "Bereich umkehren" vom "Bereich" Menü anklicken. Diese Funktion spiegelt die Reihenfolge der Punkte so dass der Track verkehrt in die andere Richtung.
Andere Editierungsfunktionen sind zum Beispiel einen Zeitdifferenz zu einem Bereich zu addieren (um zu tarnen genau wann man wo war), Tracksegmenten zusammen zu mergen (um einen Tracksegment daraus zu machen), und neue Punkte zu kreieren basiert auf der Durchschnittsposition innerhalb einem Bereich.
Um irgendeine Änderung rückgängig zu machen, bietet die "Rückgängig" Funktion im "Track" Menü eine Liste von den gemachten Operationen. Eine oder mehrere von diesen Operationen können dann ausgewählt werden.
Den Kartenansicht kann man ein- und aus-zoomen und verschieben um Detaillen besser zu erkennen. Die Steuerung erfolgt entweder durch die Tastatur oder durch die Maus. Um ein- und aus-zuzoomen:
Um die Karte zu verschieben:
Per Default, die Autozentrierung Funktion ist eingeschaltet. Das heißt, wenn einen Punkt markiert wird der nicht sichtbar ist, wird die Karte verschoben um ihn sichtbar zu machen. Um diese Funktion auszuschalten, siehe den "Autozentrierung"-Steuerung oben in die Karte.
Man kann die Daten von Prune entweder als Text-Datei speichern oder in Xml Formate exportieren. Als Text-Datei können natürlich alle Felder gespeichert werden, nicht nur die die im Xml reinpassen. Die Text-Speichern-Funktion findet man unter "Speichern" im "Datei" Menü oder im Toolbar. Dann kommt ein 2-Teiliges Dialog mit den Optionen. Die erste Seite definiert welche Felder zu speichern und in welchen Reihenfolge, sowie auch das Trennzeichen. Die zweite Seite definiert Maßeinheiten und Formaten.
Am Schluß gibt man den Dateinamen ein mit dem die Daten gespeichert werden soll - dies kann einen neuen Namen sein oder Prune kann eine vorhandenen Datei überschreiben.
Es gibt zwei Xml Formate die von Prune unterstützt werden - KML (verwendet von z.B. Google Earth) and GPX (von mehreren Programmen unterstützt). Die Funktionen "KML exportieren" und "GPX exportieren" sind im "Datei" Menü zu finden. Die KML Option bietet auch die Möglichkeit an, die KML in einer komprimierten KMZ Datei zu zippen (optional mit Fotos, siehe unten).
Um einen Punkt zu editieren, muss er zuerst markiert werden, wie oben beschrieben. Dann bringt entweder die Option "Punkt bearbeiten" im "Punkt" Menü oder das "Punkt bearbeiten" Toolbar-Knopf das Dialog mit allen Feldern und Werten in einer Tabelle angezeigt. Mit dem "Bearbeiten" Knopf wird das selektierte Feld dargestellt mit einem Box in dem man eine neue Wert eingeben kann. Diese Vorgehensweise kann für mehreren Felder wiederholt werden, bis der "OK" Knopf gedrückt wird um die Änderungen zu bestätigen.
Falls man nur den Wegpunkt Namen bearbeiten möchte, ist es einfacher die separaten "Waypoint Name bearbeiten" Funktion zu benutzen - hier kommt ein vereinfachtes Dialog mit nur dem Namen editierbar. Hier gibt es auch die Möglichkeiten, den Namen ins Großbuchstaben (zB "CHINZIG CHULM"), Kleinbuchstaben ("chinzig chulm") or gemischt ("Chinzig Chulm") umzuwandeln.
Die Funktion "3D Ansicht" im "Ansicht" Menü öffnet ein neues Fenster mit einer drehbaren drei-Dimensionalen Darstellung. Dafür muss die Java3D Bibliothek schon installiert und vorhanden sein. Das kann man separat herunterladen (kommt aber automatisch mit Mac OSX, siehe dependencies). Um eine bessere, höhere Qualität Darstellungen von diesem 3D Modell zu generieren, kann man den "POV exportieren" Knopf verwenden um direkt zur Export Funktion zu gehen (siehe unten).
Povray ist ein separates Programm, für Windows, Mac und Linux verfügbar, das Renderinge von 3D Modellen in sehr hohe Qualität produzieren kann. Prune kann die Daten in POV Format exportieren, so dass das Povray Programm sie einlesen kann. Für weitere Information über Povray und die Konfiguration für gute Resultaten, siehe die Anleitungen auf povray.org.
Um Fotos zu laden, nutzt man die "Fotos laden" Funktion im "Datei" Menü (auch im "Foto" Menü), oder den Toolbar Knopf. Falls die Fotos Koordinateninformationen in Exif Tags haben, werden sie gelesen und neue Punkte kreiert. Oder man kann ein Foto mit einem Punkt verbinden mit der "Mit Punkt verbinden" Option in "Foto" Menü, oder mit dem Toolbar Knopf.
Falls der geladenen Track Zeitinformation hat, kann man die automatische Korrelierungsfunktion ("Fotos" -> "Fotos korrelieren") benutzen um die Zeitstempeln in Fotos und Punkten zu vergleichen. Um die Zeitdifferenz zwischen Kamera-Uhr und GPS-Uhr zu bestimmen, kann man manuell mindestens einen Punkt mit einem Foto verbinden, und diese Zeitdifferenz für die andere Fotos benutzen.
Nach dem Korrelieren, können die Koordinaten in die ExifInformation von den Jpg Dateien gespeichert werden. Zusätzlich kann eine Kmz Datei mitsamt Foto-Miniaturbild generiert werden (siehe Kml Exportieren oben), zum Beispiel für Darstellung in Google Earth.
Um die Koordinaten in den Jpeg Dateien zu speichern, verwendet Prune ein separates Programm das heißt exiftool. Dies ist auf Perl basiert und für alle Plattformen verfügbar. Die "Über Prune" Dialog ("Hilfe" -> "Über Prune") zeigt an ob Prune Exiftool finden kann.
Zuerst müssen die Fotos mit Punkten verbunden werden, entweder manuell oder automatisch wie oben beschrieben. Dann mit der "Exif Daten speichern" Option im "Foto" Menü kommt eine Liste von Fotos die Koordinaten haben. Das "Dateien überschreiben" Kontrollkästchen steuert ob die Fotodateien überschrieben werden oder ob Kopien (mit Endung _original) gemacht werden sollen.
Die Menüoption "Ansicht" -> "Diagrammen" erlaubt man, Diagrammen von zum Beispiel Distanzen, Höhenprofilen, Geschwindigkeiten usw. zu generieren. Diese Funktion braucht ein extra Programm namens gnuplot das separat erhältlich ist. Die Diagrammen können direkt am Bildschirm präsentiert, oder zu einer Svg Datei geschrieben werden. Danach können die Bilder mit Programmen wie Gimp oder Inkscape weiter modifiziert oder umgewandelt werden.
Wenn keine direkte Verbindung zum Internet besteht, aber die Möglichkeit gegeben ist, einen Proxy Server zu verwenden, so kann dieser genutzt werden, um Karten von OpenStreetMap herunter zu laden und diese in Prune zu verwenden. Zur Verwendung eines Proxy Servers müssen die Java Runtime Properties beim Starten von Prune angegeben werden, zum Beispiel:
java -Dhttp.proxyHost=myproxyserver.com -Dhttp.proxyPort=8080 -jar prune.jar
Die Parameter proxyHost und proxyPort müssen dabei natürlich an die lokalen Gegebenheiten angepasst werden.
Neue Versionen von Prune werden auf activityworkshop.net angekündigt, und auch im Rss Feed das alle Neuigkeiten von diesen Website zum Rss Leser bringt (siehe die Homeseite für den Rss Link). Aktuelle Entwicklungsfortschritt werden auf der Entwicklungseite diskutiert mit den neusten Änderungen für zukünftige Versionen. Und letztens kann man innerhalb von Prune nachschauen, mit der "Nach neuen Versionen suchen" Option im "Hilfe" Menü, die zeigt an ob eine neue Version von Prune verfügbar ist oder ob eine bald kommt.